Nichts zu holen auf dem Kartoffelacker...
...wobei man die Gegentore sicherlich nicht an Platzfehlern knüpfen kann. Bei dieser Niederlage müssen wir uns nur an unsere eigene Nase fassen.
Ich mache es relativ kurz:
Das 1:0 fällt nach knapp 5 Minuten nach einem Eckball. In der heißen Zone vor unserem Kasten decken wir uns selber anstelle den Gegner in Schach zu halten. Vier Mann sind daher komplett blank, wobei einer am Ende ausreicht und das Führungstor aus ca. 5 Metern erzielt.
In der Folge tun wir uns schwer gegen die "kräftige" Defensivabteilung der Gastgeber. Kopfballduelle werden fast gar nicht gewonnen und auch beim 1vs1 sehen wir in der Offensive heute ganz schwach aus. Lediglich ein mageres Schüsschen aus der zweiten Reihe muss der Keeper der Türken wirklich abwehren. Auf der anderen Seite erhalten wir ein kleines Geschenk, als Stefan Tubbesing die Kugel im Strafraum an die Hand springt. Man muss hier sicherlich nicht auf den Punkt zeigen, allerdings hätten wir uns auch nicht beschweren können, wenn ein Pfiff zu hören gewesen wäre.
Nach einem wahren Grottenkick geht es nach 45 Minuten in die Halbzeitpause.
Erneut treffen die Türken kurz nach dem Anpfiff. Ein verlorener Zweikampf im Mittelfeld trifft uns mitten in der Vorwärtsbewegung. Uns bleibt keine Chance den Stürmer, der aus äußerst abseitsverdächtiger Position startet noch einzuholen.
Der dritte Treffer von Ay Yildiz fällt nach einer ähnlichen Situation. Erneut verlieren wir einen Zweikampf im zentralen Mittelfeld, der Weg mit dem Mann wird nicht mitgegangen und Libero Grubi muss blöd aus der Wäsche gucken.
In die andere Richtung passiert reichlich wenig. Wir spielen taktisch enorm unklug, verlieren den Ball immer wieder in der Vorwärtsbewegung und kommen zu keinen Möglichkeiten.
Den Anschlusstreffer muss daher am heutigen Tage ein Abwehrspieler beisteuern. Martin Sonntag stochert die Kugel aus kurzer Distanz nach einem Freistoß über die Linie.
Geht da noch was? Die Antwort ist NEIN!
Fast im Gegenzug fällt der vierte Treffer der Hausherren. Sicherlich war es nicht ganz fair einfach weiterzuspielen, nachdem Stefan Tubbesing am Mittelkreis einen Ellenbogen in den Magen bekommen hatte, aber der Pfiff des Unparteiischen blieb aus und die aufgerückte Defensivmannschaft hatte keine Möglichkeit noch effektiv einzugreifen.
Den Schlusspunkt setzte dann erneut ein Defensivakteur. Der aufgerückte Martin Wapelhorst nutzt einen Abpraller nach Schuss Christian Jahnke zum 4:2 Endstand.
Fazit: Wir hatten uns eigentlich eine Menge vorgenommen, wollten mit einem Sieg ganz dicht an der Spitzengruppe dran bleiben. Jetzt müssen wir auf den ein oder anderen Patzer der drei Teams dort oben hoffen und selbst bis zur Winterpause alles gewinnen. Marschrichtung: 9 von 9 möglichen Punkten einsacken!
Sonntag geht es gegen TUS Hattingen auf eigenem Geläuf weiter.
Um 14:30 Uhr rollt die Murmel im Stadtgarten.











